Die Abschiedsnummer

Bolivia Nr. 160
Mai 2010
(82 Seiten, erschienen am 17.05.2010)

Inhalt
- Editorial
- Wie alles anfing und - bis heute - weiterging
- Rückblick auf über 20 Jahre Kontakt mit Bolivien
- Bolivien in den siebziger und achtziger Jahren: "Ein anderes Leben"
- (Abschieds-) Briefe an die Redaktion
- Schwieriger Start in eine neue demokratische Ära
- Falsch kalkuliert
- Die Kommunalwahl in La Paz mit Signalwirkung für die Regierung
- Zur neuen bolivianischen Verfassung
- Adoption - Brücke zwischen Deutschland und Bolivien
- Alternativer Weltklimagipfel in Cochabamba
- Mit Lithium vom Uyuni-Salzsee bald reich wie Saudi-Arabien
- Erdbeben der Stärke 5 und große Überschwemmungen
- Bolivien Schlusslicht in demokratischer Entwicklung Südamerikas?
- Robert Lessmann: "Das neue Bolivien"
- Kurznachrichten
- Politik und Spiritualität im Hochland der Anden

 

 

 

   

Liebe Freundinnen und Freunde, Leserinnen und Leser unserer Zeitschrift SAGO / Bolivia !

Unsere 27½ Jahre in Berlin (seit Nov./Dez.1982; seit 1972 bereits in Belgien, seit 1978 die deutsche Version in Bonn und Heidelberg) existierende Bolivia steht vor dem AUS.

Die Redaktion kam nach sorgfältiger Erwägung aller Informationen zu der Schlussfolgerung, dass die Kräfte für eine Weiterführung unserer Zeitschrift nicht reichen. Nachdem wir in den letzten Jahren wiederholt bereits fast an dem Punkt der Aufgabe standen und auch unser letzter Hilferuf in Bolivia Nr. 158 keine substanzielle Änderung der Mitarbeitsbereitschaft gebracht hat, müssen wir jetzt konsequenterweise das Unternehmen Bolivia-Redaktion abtakeln.

Wir haben uns noch einmal aufgerafft, als letzte Nummer die "160" zu produzieren. Über weitere Fragen - etwa auch die Auflösung des Trägervereins SAGO e.V. (mit seiner allgemeineren Zielsetzung der Völkerverständigung) oder seine Fortführung mit anderen Aktivitäten, eine Digitalisierung von SAGO, später Bolivia, eine Fortführung der Website - ist noch nichts Definitives entschieden.

In Bolivia 160 - die Abschiedsnummer! - haben wir diesmal neben aktuellen politischen Artikeln einige längere oder kürzere ganz persönliche, teilweise biographisch gefärbte Beiträge eingebracht. Diese enthalten punktuelle oder auch weiter ausgreifende Erinnerungen, transportieren zugleich typisches Zeitkolorit der verschiedenen Phasen des Bestehens unserer Zeitschrift.

Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern noch einmal eine interessante, vielseitige Lektüre und für die Zukunft - die persönliche und die globale - alles Gute!

Die letzte Redaktionsgruppe im Mai 2010