Veranstaltungen und Sendungen zu Bolivien
Dezember
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Wann?
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Was?
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Wo?
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| bis 02.01.2011 |
Ausstellung, Konferenz
Das
Potosí-Prinzip
Nicht nur Rohstoffe, sondern auch Bilder, materielle wie
ideelle, wurden vom kolonialen Lateinamerika nach Europa gebracht.
Zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeitsbewegungen in Lateinamerika
thematisiert das Haus der Kulturen der Welt zusammen mit Partnern
in Spanien und Bolivien einen speziellen Aspekt der Kolonialgeschichte:
den Zusammenhang von Handels- und Imagetransfers, von Wirtschafts-
und Denkstrukturen zwischen Lateinamerika und Europa und darüber
hinaus. Am Beispiel der berühmten Silberstadt Potosí
setzen sich eine Ausstellung und Konferenz kritisch mit den
Verhältnissen auseinander, die zwischen dem 16. und 18.
Jahrhundert die Minenindustrie in den Kolonien Lateinamerikas
zu einem Herzstück der europäischen Wirtschaft haben
werden lassen.
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Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin |
| 07.12. bis 15.12. |
Filmreihe
Libertadores - Eine Retrospektive anlässlich des
Bicentenario
Programm unter: http://www.lai.fu-berlin.de/disziplinen/geschichte/lehre/Filmreihe_Bicentenario/Programm/index.html
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Zeughauskino
des Deutschen Historischen Museums (DHM)
Unter den Linden 2
10117 Berlin |
22.12.
10:48 |
Fernsehreportage
Dschungel-Sachsen
Hilfe für Boliviens Ureinwohner Film von Ulrich Mayer
und André Seifert "Unvorstellbar, der Junge ist
so alt wie mein Sohn daheim in Chemnitz." Es kostet Torsten
Roder sehr viel Kraft und Nerven, den kleinen Andres abzulenken.
Bei 40 Grad, zwischen tausenden Moskitos und ohne Narkose,
wird der Kleine am Kopf genäht. Roders Freundin Ilka
Sohr hatte zuvor ihre letzten Trinkwasservorräte geopfert,
um die Wunde des Jungen zu reinigen. Mitten im bolivianischen
Dschungel sind die hygienischen Zustände katastrophal.
Mehrere Wochen lang sind die beiden Chemnitzer Ilka Sohr und
Torsten Roder vom Verein "Regenzeit e.V." unterwegs,
um den Menschen zu helfen, die ansonsten keine Aussicht auf
Hilfe und Medizin haben. Die MDR-Reportage begleitet die beiden
Sachsen auf ihrer gefahrvollen Reise und zeigt, wie die Spendengelder
des Vereins die Bedürftigen erreichen. Ein Beispiel für
viele kleine Hilfsprojekte aus Mitteldeutschland, die gerade
zur Weihnachtszeit Geld sammeln, um in anderen Gegenden der
Welt zu helfen. Oftmals stehen hinter den Projekten Enthusiasten
wie Torsten Roder und Ilka Sohr, die mitsamt ihrer Medizin
tagelang in einem kleinen Holzboot gegen die reißende
Kraft des Rio Quiquibey kämpfen müssen. 100 Kilometer
abseits jeglicher Zivilisation drohen die beiden selbst zu
verunglücken. Sie schonen sich nicht, damit die Hilfe
am Ende auch ihr Ziel erreicht: Die Ureinwohner des Amazonas.
Indianerstämme, die noch nie einen weißen Menschen,
einen Arzt oder ein Kamerateam gesehen haben. / Die Chemnitzer
Ilka Sohr und Torsten Roder vom Verein "Regenzeit e.V."
sind im bolivianischen Dschungel unterwegs, um den Menschen
zu helfen, die sonst keine Aussicht auf Hilfe und Medizin
haben.
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MDR |
31.12.
19:15 |
Fernsehreportage
Über die Anden bis ans Ende der Welt
Peru, Bolivien, Chile - 8000 km Motorrad Extrem
'Ich segne die beiden Motorräder mit
den amtlichen Kennzeichen NG 71981 und 71988'. Der wettergegerbte
Priester Julio Mamani gießt hochprozentigen Schnaps
über die staubigen Enduromaschinen des ARD-Korrespondenten
Thomas 'Tommy' Aders und seines Begleiters. Der Priester beginnt
einen monotonen Sprechgesang und verbrennt Opfergaben mitsamt
dem Holzaltar, den er für sein Ritual auf dem Andengipfel
in 4300 Meter Höhe errichtet hat. Bald kommt ein Lkw
dazu, auch Fahrer Xavier will sich den Segen der Anden-Götter
für seinen halsbrecherischen Dienstweg sichern. Bei diesem
Gipfel-Treffen kommen die beiden Motorrad- und der Lkw-Fahrer
nach der Zeremonie ins Gespräch und beschließen,
den Weg gemeinsam zu meistern. Kurze Zeit später biegen
sie in den 'camino de la muerte' ein, den 'Weg des Todes'.
Über 3000 Höhenmeter geht es hinunter in den tropischen
Osten Boliviens. Rollsplitt, Schlaglöcher, 180-Grad-Kurven
mit steilem Gefälle, keine einzige Leitplanke und kein
Warnschild. So eng ist der Weg, dass das Fahrerhaus von Xaviers
Volvo manchmal über dem Abgrund schwebt: 500 bis 1000
Meter freier Fall. Der 'Weg des Todes' in Bolivien - die gefährlichste
Straße der Welt, Tausende haben hier bereits ihr Leben
gelassen.
Auf einer einmaligen Motorradtour legt
das Team des ARD-Studios Südamerika insgesamt 8000 Kilometer
zurück: von Nazca in Peru bis nach Feuerland in Chile.
Atemberaubende Landschaften und außergewöhnliche
Menschen machen diese Reise zu einem großen Fernsehabenteuer:
Das Team surft auf der höchsten Sanddüne der Welt
und übernachtet auf dem größten Salzsee der
Welt. Es besucht Überlebenskünstler in der Atacama,
der trockensten Wüste der Welt. Das Filmteam fährt
im Schilfboot über den Titicaca-See von Peru nach Bolivien,
es ringt in La Paz mit den 'Cholitas Luchadoras', den Kämpferinnen
mit den vielen Röcken und reitet mit einem Wildpferde-Fänger
über die menschenleere Insel Yendegaia in Patagonien
am Ende der Welt. Es ist eine Reise in die Welt der Extreme,
mitten ins Herz Südamerikas.
Wiederholungen: EinsExtra 01.01. 18:00;
05.01. 20:15
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ARD |
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