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Editorial
Liebe Freundinnen und Freunde, Leserinnen und Leser unserer Zeitschrift
SAGO / Bolivia !
Unsere 27½ Jahre in Berlin (seit Nov./Dez.1982; seit 1972 bereits
in Belgien, seit 1978 die deutsche Version in Bonn und Heidelberg) existierende
Bolivia steht vor dem AUS.
Die Redaktion kam nach sorgfältiger Erwägung aller Informationen
zu der Schlussfolgerung, dass die Kräfte für eine Weiterführung
unserer Zeitschrift nicht reichen. Nachdem wir in den letzten Jahren wiederholt
bereits fast an dem Punkt der Aufgabe standen und auch unser letzter Hilferuf
in Bolivia Nr. 158 keine substanzielle Änderung der Mitarbeitsbereitschaft
gebracht hat, müssen wir jetzt konsequenterweise das Unternehmen
Bolivia-Redaktion abtakeln.
Wir haben uns noch einmal aufgerafft, als letzte Nummer die "160"
(schöne runde Zahl, dann übrigens seit SAGO Nr. 39 das 122.
Heft in Berlin) zu produzieren, die wir nun hier - mit erheblicher Verzögerung
- vorlegen.
Über weitere Fragen - etwa auch die Auflösung des Trägervereins
SAGO e.V. (mit seiner allgemeineren Zielsetzung der Völkerverständigung)
oder seine Fortführung mit anderen Aktivitäten, eine Digitalisierung
von SAGO, später Bolivia, eine Fortführung der Website - ist
noch nichts Definitives entschieden.
In Bolivia 160 - die Abschiedsnummer! - haben wir diesmal neben aktuellen
politischen Artikeln einige längere oder kürzere ganz persönliche,
teilweise biographisch gefärbte Beiträge eingebracht. Diese
enthalten punktuelle oder auch weiter ausgreifende Erinnerungen, transportieren
zugleich typisches Zeitkolorit der verschiedenen Phasen des Bestehens
unserer Zeitschrift.
Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern noch einmal eine interessante,
vielseitige Lektüre und für die Zukunft - die persönliche
und die globale - alles Gute!
Die letzte Redaktionsgruppe im Mai 2010
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